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Polyscias - Fiederaralie

 

Beschreibung & Pflege

Die Pflanzengattung Polyscias gehört zur Familie der Araliaceae, den Araliengewächsen. Umgangssprachlich werden diese auch Fiederaralien genannt, da manche Arten gefiederte Blätter in vielen verschiedenen Variationen besitzen. Der wissenschaftliche Name Poylscias setzt sich aus den beiden griechischen Wörtern poly = viele und scias = Schatten zusammen, was darauf zurückzuführen ist, dass sie in ihrer natürlichen Heimat überwiegend im Unterholz wachsen. Die Gattung umfasst ca. 116 Arten und ist vielfach verbreitet in tropischen Regionen. Sie stammt ursprünglich aus den wärmeren Teilen Ostasiens, viele Arten kommen auch aus Madagaskar und Polynesien.

Pflanzen der Gattung Polyscias sind überwiegend verholzende, baumartige, immergrüne Sträucher, die in freier Wildbahn hoch wachsen können (teilweise auch zu richtigen Bäumen). Als Zimmerpflanze gehalten werden sie aber nicht ganz so groß. Im Topf, wo sich die Wurzeln nicht frei nach Lust und Laune entfalten können, wachsen sie zu ansehnlichen ca. 80 bis 130 cm heran. Bekannte Arten, die auch als Zimmerpflanze gehalten werden, sind Polyscias balfouriana, Polyscias filicifolia, Polyscias guilfoylei, und Polyscias paniculata. Allesamt sind sie wählerisch was ihren Standort angeht und relativ aufwändig in der Pflege. Sie bevorzugen warme Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit, weshalb sie in einem Gewächshaus oder mindestens einem Blumenfenster am besten aufgehoben sind. Eine Ausnahme stellt die Polyscias balfouriana dar, eine vergleichsweise robuste Vertreterin ihrer Gattung und daher auch die verbreitetste, als Zimmerpflanze gehaltene Art. Aus diesem Grund wird hier weiter auf diese Art unser besonderes Augenmerk gerichtet sein. Benannt wurde sie nach dem Direktor des botanischen Gartens in Edinburgh, John H. Balfour, deshalb der Name Polyscias balfouriana. Sie sticht nicht nur dadurch hervor, dass sie die verbreitetste domestizierte Art ihrer Gattung ist, sie bildet auch unter den genannten Vertretern äußerlich eine Ausnahme, da alle bis auf Polyscias balfouriana gefiederte oder zumindest stark eingeschnittene Blätterhaben. Polyscias balfouriana hingegen besitzt glänzend grüne, rundliche, nierenförmige Blätter, die in ihrem jungen Stadium auch herzförmig sein können. Sie besitzen einen hellen, gelbgrün bis grau oder weiß gefärbten Rand und werden bis zu 10 cm groß. Manche Sorten weisen auch entsprechend gefärbte Blattadern auf (bsp. Polyscias balfouriana ‚Pennockii‘), andere haben marmorierte Blattoberseiten (bsp. Polyscias balfouriana ‚Peacokii‘). Die Blätter wachsen wechselständig an bis zu 15 cm langen Stielen, immer zu dritt nebeneinander. Dadurch wird die Pflanze schön buschig, ein Effekt, der sich durch fachmännischen Rückschnitt noch verstärken lässt (dazu mehr im Abschnitt „Pflege“). Die Blüten der Polyscias bleiben klein und unscheinbar, trotz der Tatsache, dass sie in dichten Dolden heranwachsen. Die Vielfältigkeit dieser Gattung zeigt sich, wenn man sich im Vergleich zu Polyscias balfouriana beispielsweise die bereits erwähnte Art Polyscias guilfoylei ansieht: sie wächst insgesamt nicht so hoch wie erstere, tatsächlich wächst die Sorte Polyscias guilfoylei ‚Victoria‘ sogar noch gedrungener, was dieser Art mehr das Aussehen eines kleinen Busches verleiht. Die Blätter dieser Art sind kleiner, in Gruppen von 5 bis 7 zusammengefasst an eher kurzen Stielen. Die Blättchen sind von elliptischer Form, weiter sind sie fein und unregelmäßig geteilt. Die Ränder der hellgrünen Blättchen sind weiß gefärbt, bei der Sorte ‚Victoria‘ sind sie auch marmoriert.

Die Fiederaralie ist in Madagaskar, dem tropischen Asien und auf einzelnen Südseeinseln beheimat. Zu Ihr zählen circa 70 Arten, die nahezu alle auf der roten Liste der vom aussterben bedrohten Pflanzen stehen. Als Pflanze für den Innenraum in mitteleuropa werden aber lediglich ein handvoll Arten kultiviert.

Bevorzugter Standort

Alle Arten bevorzugen, wie bereits erwähnt, warme Standorte. Die Temperatur sollte nicht unter 20°C fallen. Es sollte dort nicht sonnig sein, denn wie der Name verrät, gehört diese Gattung an halbschattige bis schattige Plätzchen. Polyscias liebt hohe Luftfeuchtigkeit, daher fühlt sie sich in Gewächshäusern besonders wohl. Soll die Pflanze ins Zimmer, schafft ein Blumenfenster Abhilfe. Ist keines von beiden vorhanden, sollte man sich möglichst die Art Polyscias balfouriana anschaffen.

Winter

Im Winter sollte die Temperatur zwischen 12 und 15°C gehalten werden. Ist es zu warm trocknen die Blätter aus und fallen ab, was unbedingt vermieden werden muss. Um dem zusätzlich vorzubeugen, werden die Pflanzen möglichst feucht gehalten. Dazu einfach eine Wasserschale auf den Heizkörper stellen um die Luftfeuchtigkeit hoch zu halten. Die Pflanzen direkt mit Wasser besprühen, sollte es nicht anders möglich sein.

Düngen und Umtopfen

Es sollte sich um ein lockeres, humusreiches Substrat mit vielen Nährstoffen handeln. Bewährt haben sich dafür Einheitserde, EE T oder TKS 2. Der Könner kann auch selbst ein Substrat herstellen, gemischt aus Nadelwalderde mit etwas Misterde. Dieses sollte leicht sauer sein. Gedüngt wird Polyscias während des Wachstums, etwa alle 2 Wochen, mit einem Volldünger (0,2%). Um winterfest zu werden, muss sichergestellt werden, dass das Holz ausreift bevor es zu kalt wird. Um diesen Prozess zu unterstützen, sollte das Düngen allerspätestens Ende August eingestellt werden. Umgetopft wird ca. alle 2 Jahre. Dabei nicht zu große Gefäße verwenden. So muss weniger gegossen werden, um die Erde feucht zu halten, und Staunässe kann besser vermieden werden.

Aspekte zum Wasserbedarf

Polyscias wird am besten mit weichem Wasser gegossen, da sie kalkhaltiges Wasser nicht gut vertragen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Topfballen stets leicht feucht gehalten wird. Gleichzeitig sollte Staunässe aber unbedingt vermieden werden, da Polyscias darauf besonders empfindlich reagiert.

Vermehrung und Beschneiden

Damit die Pflanze sich öfter verzweigt und schön buschig wird, knipst man ihr die Triebspitzen mehrmals ab. Polyscias sollte jährlich, am besten im Frühjahr, zurückgeschnitten werden. Die dabei anfallenden Kopfstecklinge werden in kleinen Töpfen bewurzelt, am besten unter Glas, damit die Luftfeuchtigkeit schön hoch gehalten wird. Die Bodenwärme sollte bei 25 - 30°C gehalten werden, um bestmögliche Ergebnisse bei der Bewurzelung erzielen zu können.

Besonderheiten

Je nach Vorliebe des Besitzers kann die Polyscias zu einem Bonsai herangezogen werden (vorausgesetzt, die Pflanze ist noch relativ jung). Es werden auch bereits zu kleinen Bonsais herangezogene Pflanzen unter dem Namen „Karibikbäumchen“ zum Verkauf angeboten.

Schadbilder an Polyscias

Polyscias sind nicht besonders anfällig für Krankheiten oder Schädlinge, es sei denn, sie werden im Winter unter falschen Bedingungen gehalten. Werden die Pflanzen im Winter zu warm und nicht feucht genug gehalten, sind sie im folgenden Jahr sehr anfällig für Schild- und Blattlausbefall sowie für Spinnmilben.

 

  Beschreibung & Pflege Die Pflanzengattung Polyscias gehört zur Familie der Araliaceae, den Araliengewächsen. Umgangssprachlich werden diese auch Fiederaralien genannt, da manche... mehr erfahren »
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Polyscias - Fiederaralie

 

Beschreibung & Pflege

Die Pflanzengattung Polyscias gehört zur Familie der Araliaceae, den Araliengewächsen. Umgangssprachlich werden diese auch Fiederaralien genannt, da manche Arten gefiederte Blätter in vielen verschiedenen Variationen besitzen. Der wissenschaftliche Name Poylscias setzt sich aus den beiden griechischen Wörtern poly = viele und scias = Schatten zusammen, was darauf zurückzuführen ist, dass sie in ihrer natürlichen Heimat überwiegend im Unterholz wachsen. Die Gattung umfasst ca. 116 Arten und ist vielfach verbreitet in tropischen Regionen. Sie stammt ursprünglich aus den wärmeren Teilen Ostasiens, viele Arten kommen auch aus Madagaskar und Polynesien.

Pflanzen der Gattung Polyscias sind überwiegend verholzende, baumartige, immergrüne Sträucher, die in freier Wildbahn hoch wachsen können (teilweise auch zu richtigen Bäumen). Als Zimmerpflanze gehalten werden sie aber nicht ganz so groß. Im Topf, wo sich die Wurzeln nicht frei nach Lust und Laune entfalten können, wachsen sie zu ansehnlichen ca. 80 bis 130 cm heran. Bekannte Arten, die auch als Zimmerpflanze gehalten werden, sind Polyscias balfouriana, Polyscias filicifolia, Polyscias guilfoylei, und Polyscias paniculata. Allesamt sind sie wählerisch was ihren Standort angeht und relativ aufwändig in der Pflege. Sie bevorzugen warme Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit, weshalb sie in einem Gewächshaus oder mindestens einem Blumenfenster am besten aufgehoben sind. Eine Ausnahme stellt die Polyscias balfouriana dar, eine vergleichsweise robuste Vertreterin ihrer Gattung und daher auch die verbreitetste, als Zimmerpflanze gehaltene Art. Aus diesem Grund wird hier weiter auf diese Art unser besonderes Augenmerk gerichtet sein. Benannt wurde sie nach dem Direktor des botanischen Gartens in Edinburgh, John H. Balfour, deshalb der Name Polyscias balfouriana. Sie sticht nicht nur dadurch hervor, dass sie die verbreitetste domestizierte Art ihrer Gattung ist, sie bildet auch unter den genannten Vertretern äußerlich eine Ausnahme, da alle bis auf Polyscias balfouriana gefiederte oder zumindest stark eingeschnittene Blätterhaben. Polyscias balfouriana hingegen besitzt glänzend grüne, rundliche, nierenförmige Blätter, die in ihrem jungen Stadium auch herzförmig sein können. Sie besitzen einen hellen, gelbgrün bis grau oder weiß gefärbten Rand und werden bis zu 10 cm groß. Manche Sorten weisen auch entsprechend gefärbte Blattadern auf (bsp. Polyscias balfouriana ‚Pennockii‘), andere haben marmorierte Blattoberseiten (bsp. Polyscias balfouriana ‚Peacokii‘). Die Blätter wachsen wechselständig an bis zu 15 cm langen Stielen, immer zu dritt nebeneinander. Dadurch wird die Pflanze schön buschig, ein Effekt, der sich durch fachmännischen Rückschnitt noch verstärken lässt (dazu mehr im Abschnitt „Pflege“). Die Blüten der Polyscias bleiben klein und unscheinbar, trotz der Tatsache, dass sie in dichten Dolden heranwachsen. Die Vielfältigkeit dieser Gattung zeigt sich, wenn man sich im Vergleich zu Polyscias balfouriana beispielsweise die bereits erwähnte Art Polyscias guilfoylei ansieht: sie wächst insgesamt nicht so hoch wie erstere, tatsächlich wächst die Sorte Polyscias guilfoylei ‚Victoria‘ sogar noch gedrungener, was dieser Art mehr das Aussehen eines kleinen Busches verleiht. Die Blätter dieser Art sind kleiner, in Gruppen von 5 bis 7 zusammengefasst an eher kurzen Stielen. Die Blättchen sind von elliptischer Form, weiter sind sie fein und unregelmäßig geteilt. Die Ränder der hellgrünen Blättchen sind weiß gefärbt, bei der Sorte ‚Victoria‘ sind sie auch marmoriert.

Die Fiederaralie ist in Madagaskar, dem tropischen Asien und auf einzelnen Südseeinseln beheimat. Zu Ihr zählen circa 70 Arten, die nahezu alle auf der roten Liste der vom aussterben bedrohten Pflanzen stehen. Als Pflanze für den Innenraum in mitteleuropa werden aber lediglich ein handvoll Arten kultiviert.

Bevorzugter Standort

Alle Arten bevorzugen, wie bereits erwähnt, warme Standorte. Die Temperatur sollte nicht unter 20°C fallen. Es sollte dort nicht sonnig sein, denn wie der Name verrät, gehört diese Gattung an halbschattige bis schattige Plätzchen. Polyscias liebt hohe Luftfeuchtigkeit, daher fühlt sie sich in Gewächshäusern besonders wohl. Soll die Pflanze ins Zimmer, schafft ein Blumenfenster Abhilfe. Ist keines von beiden vorhanden, sollte man sich möglichst die Art Polyscias balfouriana anschaffen.

Winter

Im Winter sollte die Temperatur zwischen 12 und 15°C gehalten werden. Ist es zu warm trocknen die Blätter aus und fallen ab, was unbedingt vermieden werden muss. Um dem zusätzlich vorzubeugen, werden die Pflanzen möglichst feucht gehalten. Dazu einfach eine Wasserschale auf den Heizkörper stellen um die Luftfeuchtigkeit hoch zu halten. Die Pflanzen direkt mit Wasser besprühen, sollte es nicht anders möglich sein.

Düngen und Umtopfen

Es sollte sich um ein lockeres, humusreiches Substrat mit vielen Nährstoffen handeln. Bewährt haben sich dafür Einheitserde, EE T oder TKS 2. Der Könner kann auch selbst ein Substrat herstellen, gemischt aus Nadelwalderde mit etwas Misterde. Dieses sollte leicht sauer sein. Gedüngt wird Polyscias während des Wachstums, etwa alle 2 Wochen, mit einem Volldünger (0,2%). Um winterfest zu werden, muss sichergestellt werden, dass das Holz ausreift bevor es zu kalt wird. Um diesen Prozess zu unterstützen, sollte das Düngen allerspätestens Ende August eingestellt werden. Umgetopft wird ca. alle 2 Jahre. Dabei nicht zu große Gefäße verwenden. So muss weniger gegossen werden, um die Erde feucht zu halten, und Staunässe kann besser vermieden werden.

Aspekte zum Wasserbedarf

Polyscias wird am besten mit weichem Wasser gegossen, da sie kalkhaltiges Wasser nicht gut vertragen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Topfballen stets leicht feucht gehalten wird. Gleichzeitig sollte Staunässe aber unbedingt vermieden werden, da Polyscias darauf besonders empfindlich reagiert.

Vermehrung und Beschneiden

Damit die Pflanze sich öfter verzweigt und schön buschig wird, knipst man ihr die Triebspitzen mehrmals ab. Polyscias sollte jährlich, am besten im Frühjahr, zurückgeschnitten werden. Die dabei anfallenden Kopfstecklinge werden in kleinen Töpfen bewurzelt, am besten unter Glas, damit die Luftfeuchtigkeit schön hoch gehalten wird. Die Bodenwärme sollte bei 25 - 30°C gehalten werden, um bestmögliche Ergebnisse bei der Bewurzelung erzielen zu können.

Besonderheiten

Je nach Vorliebe des Besitzers kann die Polyscias zu einem Bonsai herangezogen werden (vorausgesetzt, die Pflanze ist noch relativ jung). Es werden auch bereits zu kleinen Bonsais herangezogene Pflanzen unter dem Namen „Karibikbäumchen“ zum Verkauf angeboten.

Schadbilder an Polyscias

Polyscias sind nicht besonders anfällig für Krankheiten oder Schädlinge, es sei denn, sie werden im Winter unter falschen Bedingungen gehalten. Werden die Pflanzen im Winter zu warm und nicht feucht genug gehalten, sind sie im folgenden Jahr sehr anfällig für Schild- und Blattlausbefall sowie für Spinnmilben.

 

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