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Korbmaranthe - Calathea

Die Pflanzen der Gattung Calathea, so benannt vom deutschen Botaniker Georg Friedrich Wilhelm Meyer und im deutschen Volksmund auch Korbmaranthe genannt, gehören zur Familie der Pfeilwurzgewächse (Marantaceae). Die Bezeichnung Korbmaranthe verdankt die Gattung der Tatsache, dass die indigenen Völker von Südamerika früher aus den Blättern von Calathea-Vertretern Körbe geflochten haben. Er stammt aus dem griechischen, kalathos bedeutet übersetzt Korb. Den Vertretern der Familie der Marantaceae wird nachgesagt, dass sich Inhaltsstoffe der Wurzeln als Gegenmittel gegen das von Indios eingesetzte Pfeilgift eignen. Dieser Umstand hat der Familie auch die bereits genannte Bezeichnung Pfeilwurzgewächse beschert. Die Gattung Calathea umfasst ca. 270 Arten. Bekannte Vertreter, die wir hier vorstellen möchten, sind beispielsweise die Calathea crocata, Calathea lancifolia und die Calathea ornata.

Ursprünglich aus den tropischen Regionen in Süd- und Zentralamerika stammend, wird die Calathea heute zur Verschönerung so mancher Inneneinrichtungen, aber auch von z.B. botanischen Gärten und anderen Pflanzenausstellungen eingesetzt. Die Calathea ist eine immergrüne Staudenpflanze und somit während ihrer gesamten Lebenszeit krautig und verholzt nicht. Die französische Bezeichnung Galanga (dt. Galgant; aus Thai-Ingwer hergestelltes Gewürz) der Gattung beruht wahrscheinlich auf dem Umstand, dass die Calathea der Ordnung Zingiberales (Ingwerartige) angehört. Vertreter dieser Ordnung bilden Rhizome, unterirdische Sprossachsensysteme, die die gleiche Funktion wie ein oberirdischer Stamm etwa eines Baumes erfüllt. Es ist daher schwierig, eine generelle Wuchshöhe für diese Gattung festzulegen, da die Blätter direkt aus dem Boden wachsen. Stattdessen gibt man die Länge der Blätter an, die von Art zu Art sehr unterschiedlich sein kann. So werden die Blätter der Calathea lancifolia beispielsweise bis zu 50 cm lang, während die der Calathea ornata eine durchschnittliche Länge von 1 m besitzen. Die Blätter sind Hauptzierwert für den größten Teil der Arten dieser Gattung und variieren stark in ihrer Form und Farbe. So besitzt die Calathea lancifolia beispielsweise bis zu 50 cm lange, lanzettliche grüne Blätter (lat. lancifolius = mit lanzettlichen Blättern), mit dunkelgrünem Farbverlauf zum Rand hin. Auf der Blattoberseite befindet sich ein Muster aus dunkelgrünen, abwechselnd großen und kleinen lanzettlichen, geradlinig aufgereihten Flecken, während die Blattunterseite purpurn ist. Im Vergleich dazu besitzt die Calathea crocata (lat. crocatus = krokusfarben) relativ schlichte, wenn auch nicht weniger große Blätter, die zum Rand hin gewellt sind. Auf der Oberseite besitzen sie eine satte dunkelgrüne Farbe mit rotem Flaum am Rand, die Unterseite ist, wie bei Calathea lancifolia ebenfalls, purpurn. Die Calathea crocata ist übrigens die einzige Vertreterin ihrer Gattung, die aufgrund ihrer Blüten gehalten wird, auffällig große, gelb-orange Köpfchen. Die bis zu 1 m hohe Calathea ornata (lat. = geschmückt) besitzt, im Vergleich zu C. lancifolia und C. crocata, relativ kurze Blätter mit umso längeren Stielen. Sie sind Eiförmig und breit, dunkelgrün und besitzen zwischen den Seitennerven paarige Streifen, die bei jungen Vertretern dieser Art rosafarben, bei älteren weiß sind. Die Blattunterseite ist hier ebenfalls von rot-purpurner Farbe.

Allgemein

Korbmaranthen sind als Zimmerpflanzen relativ aufwendig in ihrer Haltung. Vor allem sind sie wählerisch was ihren Standort angeht. Einmal im Jahr sollten sie aufgrund ihres starken Wurzelwachstums umgetopft werden. Dabei ist darauf zu achten, dass das neue Gefäß eher breit als tief ist, da Calathea-Wurzeln in die Breite wachsen und nicht senkrecht in den Boden hinein. Im Sommer sollten sie warm, bei etwa 20 bis 25°C und im Winter etwas gemäßigter bei ca. 13 bis 16°C gehalten werden.

Bevorzugter Standort


Der Standort sollte warm und hell sein, aber nicht direkt von der Sonne bestrahlt werden. Die Calatheas  kommen aus dem Regenwald, daher gedeihen sie im Halbschatten oder im Schatten am besten. Sie sollten generell, auch im Winter und in jeder ihrer Lebensphasen, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Düngen und Umtopfen

Als Substrat eignet sich besonders lockere, durchlässige, aber dennoch stabile und möglichst kalkfreie Erde. Calatheas müssen nicht großartig gedüngt werden, befinden sich Pflanzen aber noch in der Wachstumsphase, sollte man etwa alle 2 Wochen mit einer 0,1-prozentigen Nährlösung  zu gießen.

Aspekte zum Wasserbedarf

Im Frühjahr und Sommer sollte regelmäßig mit lauwarmem Wasser gegossen werden, wobei sich die Pflanze über kalkfreies Wasser besonders freut. Dabei sollte man darauf achten, dass der Topf immer schön feucht ist, aber nicht nass. Korbmaranthen mögen weder zu trockene noch zu feuchte Erde. Die Luftfeuchtigkeit sollte stets relativ hoch sein (mind. 70 %). Dazu nicht die Blätter besprühen, da Calatheas das nicht vertragen (auch wenn die Blätter möglichst staubfrei gehalten werden sollten). Stattdessen einfach Wasserschalen auf die Heizkörper stellen oder, was für zusätzliche Dekoration im Zimmer sorgt, man schafft sich einen Zimmerspringbrunnen an.

Vermehrung und Beschneiden

Die Vermehrung kann das ganze Jahr über durch Teilung erfolgen, besonders von Februar bis September. Sie ist bei Rhizom-bildenden Pflanzen schnell gemacht und man kann sich anschließend an einer Fülle neuer Jungpflanzen erfreuen. Die Mutterpflanze wird dazu samt Substrat in Wasser gestellt und mit einem scharfen Messer so geteilt, dass jede neue Teilpflanze genügend Blätter (ca. 2 – 5) und Wurzeln besitzt. Dann wird jede Teilpflanze in einen 7 bis 8 cm tiefen Topf, gefüllt mit Substrat vom Vermehrungsbeet, eingepflanzt. Die neuen Jungpflanzen sollten bei einer Temperatur von etwa 18°C heranwachsen. Nach ca. 6 bis 8 Wochen wird der Topf dann langsam zu klein und man sollte sie in etwas tiefere Töpfe von etwa  12 cm umtopfen.

Besonderheiten

Die Calathea crocata ist als Kurztagspflanze ein Spezialfall, da ihre Blüten den Hauptzierwert genießen. Wird sie bei max. 19°C gehalten und einer Kurztagbehandlung unterzogen, das heißt beträgt die maximale Belichtungsdauer am Tag etwa 10h, blüht sie bereits kurv vor Weihnachten. Andernfalls sind die Blüten erst ab Januar oder Februar zu bewundern.

Schadbilder an Calathea

Bei der Calathea ist der größte Feind wahrscheinlich die Wurzelfäule, die unter anderem bei einer andauernden Überwässerung und nicht ausreichender Belüftung des Substrats auftritt. Also besonders aufpassen beim Gießen! Ansonsten wird die Calathea glücklicherweise nicht nennenswert von Krankheiten oder Schädlingen heimgesucht.

 

Die Pflanzen der Gattung Calathea, so benannt vom deutschen Botaniker Georg Friedrich Wilhelm Meyer und im deutschen Volksmund auch Korbmaranthe genannt, gehören zur Familie der Pfeilwurzgewächse... mehr erfahren »
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Korbmaranthe - Calathea

Die Pflanzen der Gattung Calathea, so benannt vom deutschen Botaniker Georg Friedrich Wilhelm Meyer und im deutschen Volksmund auch Korbmaranthe genannt, gehören zur Familie der Pfeilwurzgewächse (Marantaceae). Die Bezeichnung Korbmaranthe verdankt die Gattung der Tatsache, dass die indigenen Völker von Südamerika früher aus den Blättern von Calathea-Vertretern Körbe geflochten haben. Er stammt aus dem griechischen, kalathos bedeutet übersetzt Korb. Den Vertretern der Familie der Marantaceae wird nachgesagt, dass sich Inhaltsstoffe der Wurzeln als Gegenmittel gegen das von Indios eingesetzte Pfeilgift eignen. Dieser Umstand hat der Familie auch die bereits genannte Bezeichnung Pfeilwurzgewächse beschert. Die Gattung Calathea umfasst ca. 270 Arten. Bekannte Vertreter, die wir hier vorstellen möchten, sind beispielsweise die Calathea crocata, Calathea lancifolia und die Calathea ornata.

Ursprünglich aus den tropischen Regionen in Süd- und Zentralamerika stammend, wird die Calathea heute zur Verschönerung so mancher Inneneinrichtungen, aber auch von z.B. botanischen Gärten und anderen Pflanzenausstellungen eingesetzt. Die Calathea ist eine immergrüne Staudenpflanze und somit während ihrer gesamten Lebenszeit krautig und verholzt nicht. Die französische Bezeichnung Galanga (dt. Galgant; aus Thai-Ingwer hergestelltes Gewürz) der Gattung beruht wahrscheinlich auf dem Umstand, dass die Calathea der Ordnung Zingiberales (Ingwerartige) angehört. Vertreter dieser Ordnung bilden Rhizome, unterirdische Sprossachsensysteme, die die gleiche Funktion wie ein oberirdischer Stamm etwa eines Baumes erfüllt. Es ist daher schwierig, eine generelle Wuchshöhe für diese Gattung festzulegen, da die Blätter direkt aus dem Boden wachsen. Stattdessen gibt man die Länge der Blätter an, die von Art zu Art sehr unterschiedlich sein kann. So werden die Blätter der Calathea lancifolia beispielsweise bis zu 50 cm lang, während die der Calathea ornata eine durchschnittliche Länge von 1 m besitzen. Die Blätter sind Hauptzierwert für den größten Teil der Arten dieser Gattung und variieren stark in ihrer Form und Farbe. So besitzt die Calathea lancifolia beispielsweise bis zu 50 cm lange, lanzettliche grüne Blätter (lat. lancifolius = mit lanzettlichen Blättern), mit dunkelgrünem Farbverlauf zum Rand hin. Auf der Blattoberseite befindet sich ein Muster aus dunkelgrünen, abwechselnd großen und kleinen lanzettlichen, geradlinig aufgereihten Flecken, während die Blattunterseite purpurn ist. Im Vergleich dazu besitzt die Calathea crocata (lat. crocatus = krokusfarben) relativ schlichte, wenn auch nicht weniger große Blätter, die zum Rand hin gewellt sind. Auf der Oberseite besitzen sie eine satte dunkelgrüne Farbe mit rotem Flaum am Rand, die Unterseite ist, wie bei Calathea lancifolia ebenfalls, purpurn. Die Calathea crocata ist übrigens die einzige Vertreterin ihrer Gattung, die aufgrund ihrer Blüten gehalten wird, auffällig große, gelb-orange Köpfchen. Die bis zu 1 m hohe Calathea ornata (lat. = geschmückt) besitzt, im Vergleich zu C. lancifolia und C. crocata, relativ kurze Blätter mit umso längeren Stielen. Sie sind Eiförmig und breit, dunkelgrün und besitzen zwischen den Seitennerven paarige Streifen, die bei jungen Vertretern dieser Art rosafarben, bei älteren weiß sind. Die Blattunterseite ist hier ebenfalls von rot-purpurner Farbe.

Allgemein

Korbmaranthen sind als Zimmerpflanzen relativ aufwendig in ihrer Haltung. Vor allem sind sie wählerisch was ihren Standort angeht. Einmal im Jahr sollten sie aufgrund ihres starken Wurzelwachstums umgetopft werden. Dabei ist darauf zu achten, dass das neue Gefäß eher breit als tief ist, da Calathea-Wurzeln in die Breite wachsen und nicht senkrecht in den Boden hinein. Im Sommer sollten sie warm, bei etwa 20 bis 25°C und im Winter etwas gemäßigter bei ca. 13 bis 16°C gehalten werden.

Bevorzugter Standort


Der Standort sollte warm und hell sein, aber nicht direkt von der Sonne bestrahlt werden. Die Calatheas  kommen aus dem Regenwald, daher gedeihen sie im Halbschatten oder im Schatten am besten. Sie sollten generell, auch im Winter und in jeder ihrer Lebensphasen, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Düngen und Umtopfen

Als Substrat eignet sich besonders lockere, durchlässige, aber dennoch stabile und möglichst kalkfreie Erde. Calatheas müssen nicht großartig gedüngt werden, befinden sich Pflanzen aber noch in der Wachstumsphase, sollte man etwa alle 2 Wochen mit einer 0,1-prozentigen Nährlösung  zu gießen.

Aspekte zum Wasserbedarf

Im Frühjahr und Sommer sollte regelmäßig mit lauwarmem Wasser gegossen werden, wobei sich die Pflanze über kalkfreies Wasser besonders freut. Dabei sollte man darauf achten, dass der Topf immer schön feucht ist, aber nicht nass. Korbmaranthen mögen weder zu trockene noch zu feuchte Erde. Die Luftfeuchtigkeit sollte stets relativ hoch sein (mind. 70 %). Dazu nicht die Blätter besprühen, da Calatheas das nicht vertragen (auch wenn die Blätter möglichst staubfrei gehalten werden sollten). Stattdessen einfach Wasserschalen auf die Heizkörper stellen oder, was für zusätzliche Dekoration im Zimmer sorgt, man schafft sich einen Zimmerspringbrunnen an.

Vermehrung und Beschneiden

Die Vermehrung kann das ganze Jahr über durch Teilung erfolgen, besonders von Februar bis September. Sie ist bei Rhizom-bildenden Pflanzen schnell gemacht und man kann sich anschließend an einer Fülle neuer Jungpflanzen erfreuen. Die Mutterpflanze wird dazu samt Substrat in Wasser gestellt und mit einem scharfen Messer so geteilt, dass jede neue Teilpflanze genügend Blätter (ca. 2 – 5) und Wurzeln besitzt. Dann wird jede Teilpflanze in einen 7 bis 8 cm tiefen Topf, gefüllt mit Substrat vom Vermehrungsbeet, eingepflanzt. Die neuen Jungpflanzen sollten bei einer Temperatur von etwa 18°C heranwachsen. Nach ca. 6 bis 8 Wochen wird der Topf dann langsam zu klein und man sollte sie in etwas tiefere Töpfe von etwa  12 cm umtopfen.

Besonderheiten

Die Calathea crocata ist als Kurztagspflanze ein Spezialfall, da ihre Blüten den Hauptzierwert genießen. Wird sie bei max. 19°C gehalten und einer Kurztagbehandlung unterzogen, das heißt beträgt die maximale Belichtungsdauer am Tag etwa 10h, blüht sie bereits kurv vor Weihnachten. Andernfalls sind die Blüten erst ab Januar oder Februar zu bewundern.

Schadbilder an Calathea

Bei der Calathea ist der größte Feind wahrscheinlich die Wurzelfäule, die unter anderem bei einer andauernden Überwässerung und nicht ausreichender Belüftung des Substrats auftritt. Also besonders aufpassen beim Gießen! Ansonsten wird die Calathea glücklicherweise nicht nennenswert von Krankheiten oder Schädlingen heimgesucht.

 

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